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Bin ich gefährdet - oder schon süchtig? |
Sind Sie sich unsicher wie es um Sie steht? Sie hinterfragen Ihr Konsumverhalten und wurden bereits von Angehörigen oder Freunden auf ihr Verhalten angesprochen? Sie können sich direkt in einem persönlichen Gespräch mit uns Klarheit verschaffen.
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Als diagnostische Abhängigkeit gilt, dass die Diagnose „Abhängigkeit“ nur gestellt werden darf, wenn irgendwann während des letzten Jahres drei oder mehr der folgenden Kriterien vorhanden waren:
- Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, Substanzen oder Alkohol, zu konsumieren.
- Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Substanz- oder Alkoholkonsums.
- Substanzgebrauch, mit dem Ziel, Entzugssymptome zu mildern, und der entsprechenden positiven Erfahrung.
- Ein körperliches Entzugssyndrom.
- Nachweis der Toleranz. Um die ursprünglich durch niedrigere Dosen erreichte Wirkungen der Substanz hervorzurufen, sind zunehmend höhere Dosen erforderlich.
- Ein eingeengtes Verhaltensmuster im Umgang mit Alkohol oder der Substanz wie z.B. die Tendenz, Alkohol an Werktagen wie an Wochenenden zu trinken und die Regeln eines gesellschaftlich üblichen Trinkverhaltens außer Acht zu lassen.
- Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen zugunsten des Substanzkonsums.
- Anhaltender Substanz- oder Alkoholkonsum trotz Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen. Die schädlichen folgen können körperlicher Art sein, wie z.B. Leberschäden durch exzessives Trinken, oder sozial, wie Arbeitsplatzverlust durch eine durch Substanzen bedingte Leistungseinbuße, oder psychisch, wie bei depressiven Zuständen nach massivem Substanzkonsum.
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