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Crack und Freebase sind die rauchbaren Formen von Kokain.
Wird das Kokainpulver mit Sodium Bicarbonat und Wasser aufgekocht, so entstehen Klumpen, die knisternde Geräusche von sich geben; daher der Name Crack(Reinheitsgrad 50-95%).
Wird das Kokainpulver mit Ammonium oder Äther und Wasser aufgekocht, entsteht. Freebase(Reinheitsgrad 90-99%).
Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Crack noch sämtliche Unreinheiten enthält.
Die üblichen Konsumformen sind das Rauchen von der Folie und der Pfeife.
Crack und Freebase unterliegen dem Suchtmittelgesetz und dessen gerichtlichen Strafbestimmungen.
Wirkung
- Effekt tritt nach 5-10 Sekunden ein.
- Flash-Wirkdauer: 2-3 Minuten.
- stimmungsaufhellend, euphorisierend
- Gefühl erhöhter Energie
- sexuelle Stimulierung
- gesteigerte Aufmerksamkeit
- Wachheit und Leistungsfähigkeit.
Unerwünschte Wirkung
Kurzzeitnebenwirkungen:
- Blutdruckerhöhung
- Verengung der Blutgefässe (Infarkt-Gefahr)
- Betäubung der Schleimhäute
- Anstieg der Körpertemperatur
- Pupillenerweiterung
- Appetit und Müdigkeit werden unterdrückt
- Angstgefühle
- Schlafstörungen und depressive Verstimmungen
Langzeitnebenwirkungen:
- Schädigungen der Lunge und der Atemwege sind möglich.
- Konsum während der Schwangerschaft kann zu Verkrüppelungen und Lähmungen bei sogenannten „Crack-Babys“ führen.
- Durchblutungsstörungen durch poröse und verengte Gefässe
- Leber und Hirnschäden
- schlechte Zähne durch Kalziumentzug
- Der Konsum kann zwanghaft und unwiderstehlich werden.
Risiko einer psychischen Abhängigkeit.
- Das Rauchen von Freebase erzeugt schneller eine Abhängigkeit als der intravenöse Drogengebrauch von Kokain.
- Psychotische Störungen können ausgelöst werden.
- Das Rauchen von Freebase oder Crack hat oft Schädigungen der Schleimhäute, Lippen, Mundhöhle und Bronchien zur Folge. Es kann zu Schmerzen in der Brust mit schwarzem und teilweise blutigem Auswurf kommen.
Das Runterkommen vom Rausch geschieht abrupt.
Wo der Konsum vorerst sehr attraktiv war, weil der Konsument sehr gesellschaftlich, unterhaltsam, gesprächig und selbstsicher wurde, verwandelt sich dies alles trotz Konsums in Gefühle der Unsicherheit, Nervosität, des Schweigens und Rückzugs. Gleichgültigkeit, Erschöpfung, Impotenz und zwanghaftes Verhalten, Benehmen und Gedanken überwiegen in dieser Phase.
Je länger jemand konsumiert hat, desto länger wird auch die depressive Phase (nachdem er aufgehört hat) dauern (von der Höhe der Dosis hängt dies weniger ab). Es treten allein im Zusammenhang mit dem Entzug von Kokain(Freebase und Crack) zunehmend neurologische Probleme wie Halluzinationen ausgeprägter Verfolgungswahn bis hin zu epileptischen Anfällen auf.
- Bei der Herstellung kein Ammoniak verwenden, sondern Sodium Bicarbonat (Ammoniak schadet der Lunge viel mehr).
- Die Crack-Pfeife nach jedem Gebrauch gründlich reinigen, damit die Atmungsorgane durch Ablagerungen am Pfeifengrund nicht noch mehr belastet werden.
- Beim Sex auf Crack / Freebase nicht die Regeln von Safer Sex vergessen (z.B.: extrafeuchte Kondome benützen).
- Vermeide das Lenken eines Fahrzeuges.
- Immer in ruhiger Atmosphäre konsumieren.
- Trinken, trinken, trinken (alkoholfreie Getränke).
- Nicht gleich nachlegen.
- Konsumpausen machen.
- Kokain und Nikotin: führt zu Gefässverengung - Schlaganfall möglich!
- Mischkonsum mit LSD, Ecstasy oder Alkohol: kann zu völligem Kontrollverlust und Kollaps führen. Sehr starke Belastung des Herzkreislaufes, kann zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.
- Kokain und andere "Uppers" (Speed, Energy Drinks,...):
Stell eine sehr große Belastung für Dein Herz-, Kreislaufsystem dar und kann zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.
- "Speedball"- gefährliche bis unter Umständen tödliche Mischung aus Kokain und Heroin !!
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